Zukunft der Hebammenhilfe jetzt sichern

Hebammentag 2019

Der Hebammentag am 5. Mai findet in diesem Jahr unter dem Motto „Hebammen verteidigen Frauenrechte“ statt.

Der Deutsche Hebammenverband (DHV) fordert in dem Zusammenhang eine gute Geburtshilfe mit einem Geburtshilfe-Stärkungsgesetz.

Deutschlands Kreißsäle sind lebenswichtig. Frauen und Neugeborene müssen dort bestmöglich versorgt werden. Die Situation wird jedoch von Jahr zu Jahr schlechter. Die verlässliche und persönliche Betreuung einer Klinikgeburt ist in Deutschland längst ein Glücksfall, nicht die Regel.Der Deutsche Hebammenverband fordert deshalb einen Wandel in der Geburtshilfe – damit Frauen und ihre Kinder wieder im Mittelpunkt stehen. Wir wollen eine familienorientierte, individuelle und sichere Betreuung während der Geburt, nachhaltig gesichert für die Zukunft.

„Hebammen begleiten Frauen und ihre Kinder rund um die Geburt und ermöglichen ihnen einen guten Start in ihr gemeinsames Leben. Diese einzigartige Hilfe muss jetzt gesichert werden. Es ist nicht egal, wie wir geboren werden“, so Ulrike Geppert-Orthofer, Präsidentin des DHV. Gerade in der Geburtshilfe darf nicht beim Personal gespart werden, denn jede Frau und ihre Familie benötigen individuelle Begleitung.

Der Hebammentag findet seit 1992 jedes Jahr am 5. Mai statt.

Zahlreiche Hebammen und ihre Unterstützerinnen und Unterstützer weisen weltweit mit Aktionen und Infoveranstaltungen auf den Wert von Hebammenarbeit für Frauen und Neugeborene hin. Auch in Deutschland finden regionale Aktionen statt.

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Kontakt und weitere Informationen:

Deutscher Hebammenverband e. V.
Pressestelle
Telefon: 030/3940 677 30
E-Mail: presse(at)hebammenverband.de

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Der Deutsche Hebammenverband e.V. (DHV) ist der größte Hebammenberufsverband in Deutschland und setzt sich aus 16 Landesverbänden mit über 19.500 Mitgliedern zusammen. Er vertritt die Interessen aller Hebammen. Im DHV sind angestellte und freiberufliche Hebammen, Lehrerinnen für Hebammenwesen, Hebammenwissenschaftlerinnen, Hebammen in den Frühen Hilfen, hebammengeleitete Einrichtungen sowie Hebammenschülerinnen und Studierende vertreten. Über die berufliche Interessenvertretung hinaus ist eine gute medizinische und soziale Betreuung der Frauen und ihrer Kinder vom Beginn der Schwangerschaft bis zum Ende der Stillzeit ein zentrales Anliegen des Verbandes. Als Mitglied in der European Midwives Association (EMA), im Network of European Midwifery Regulators (NEMIR) und in der International Confederation of Midwives (ICM) setzt er sich auch auf europäischer und internationaler Ebene für die Stärkung der Hebammenarbeit sowie die Gesundheit von Frauen und ihren Familien ein.