Zukunft der Hebammenhilfe jetzt sichern

Zum Internationalen Hebammentag am 5. Mai 2018 fordert der Hebammenverband politische Maßnahmen für Hebammen.

Die Geburtshilfe in Deutschland steht vor zahlreichen Schwierigkeiten. Immer mehr Kreißsäle schließen. Die Geburtshilfe ist seit Jahren unterfinanziert und der Personalmangel steigt. Die Arbeitsbedingungen für Hebammen insbesondere in Kliniken haben sich damit verschlechtert. Der Verbleib von Hebammen in ihrem Beruf ist mittlerweile kurz: bei durchschnittlich nicht mehr als sieben Jahren. Trotz der aktuell leicht steigenden Anzahl von Hebammen sowie Ausbildungs- und Studienplätzen kann der aktuelle Hebammenmangel nur behoben werden, wenn sich die Arbeitsbedingungen verbessern. Der DHV fordert dafür unter anderem eine bundesweit einheitliche Planung und neue Konzepte für die Versorgung rund um die Geburt, eine Personalbemessung in den Kreißsälen und weniger fachfremde Tätigkeiten für Hebammen. Auch die Akademisierung des Hebammenberufs, die laut EU-Richtlinie bis 2020 umgesetzt sein muss, soll jetzt dringend realisiert werden. Damit entstehen auch neue Perspektiven für den Hebammenberuf. Weiterlesen


Hebammenkongress 2016 zeigt neue Perspektiven auf

Hebammenkongress zeigt neue Perspektiven auf

Hebammenverband zieht positive Bilanz zu drei Kongresstagen

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Zur Fotogalerie: Impressionen vom XIV. Hebammenkongress in Hamburg auf www.hebammenverband.de

Der größte Hebammenkongress Europas fand am 4.5.2016 mit einer Aktion von tausenden Hebammen zum Internationalen Hebammentag und der Abschlussrede der Präsidentin des Deutschen Hebammenverbands e. V. (DHV) seinen Höhepunkt und Abschluss.

Vortrag_Präsidentin Martina_Klenk_XIV._Hebammenkongress_Hamburg_2016 Weiterlesen


Hebammenunterstützung überall!

Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Bielefeld – das sind nur einige der Städte, in denen in den letzten Tagen hunderte Eltern auf die Straße gegangen sind. Sie wollen nicht zulassen, dass Hebammen künftig ihren Beruf nicht mehr ausüben können. Weitere Demonstrationen folgen. Außerdem gibt es zahlreiche Mitmachaktionen im Netz.

„Wir sind begeistert und überwältigt von der großartigen Unterstützung, die wir gerade für unsere politische Arbeit erhalten“, sagt Martina Klenk, Präsidentin des Deutschen Hebammenverbandes.“Wir sind in intensiven Verhandlungen mit der der Politik und den Krankenkassen und arbeiten hart daran, endlich Lösungen für die drängenden Fragen unseres Berufsstandes zu finden. Den Rückenwind, den wir jetzt aus der Bevölkerung erhalten, können wir dabei gut gebrauchen!“ Weiterlesen